Was bedeutet Hauswirtschaftliche Versorgung?
Ein gepflegter Haushalt ist mehr als Komfort, er ist die Grundlage dafür, dass ein Mensch sicher und würdevoll zu Hause leben kann. Wenn das Einkaufen, Kochen oder Putzen zur Belastung wird, springt die hauswirtschaftliche Versorgung ein und entlastet pflegebedürftige Menschen sowie ihre Angehörigen.
Zu den Aufgaben gehören das Einkaufen und Besorgen, das Zubereiten von Mahlzeiten, das Reinigen und Aufräumen der Wohnung, das Wäschewaschen und Bügeln sowie das Beheizen und Lüften der Räume. Die Hilfe wird auf den Bedarf abgestimmt, mal als regelmäßige Unterstützung, mal als gelegentliche Entlastung in besonders fordernden Phasen.
Wie wird die hauswirtschaftliche Versorgung finanziert?
Die hauswirtschaftliche Versorgung ergänzt die Grundpflege und ist ein wichtiger Teil der ambulanten Betreuung. Häufig lässt sie sich über den monatlichen Entlastungsbetrag der Pflegekasse abrechnen, der ab Pflegegrad 1 bei 131 Euro liegt (Stand 2025/2026, ohne Gewähr). Auch im Rahmen von Pflegesachleistungen kann sie ein Baustein sein.
Gerade für Menschen, die körperlich noch recht selbstständig sind, aber den Haushalt nicht mehr allein bewältigen, ist diese Hilfe oft der entscheidende Punkt, um zu Hause bleiben zu können. Sie verbindet sich gut mit einer leichten Seniorenbetreuung, die zusätzlich Gesellschaft und Begleitung im Alltag bietet.
Wir stimmen die hauswirtschaftliche Versorgung individuell mit Ihnen ab und beraten Sie, wie sich die Kosten über die Pflegekasse abdecken lassen.