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Hausnotruf

Kurz erklärt

Hausnotruf ist ein System, mit dem Menschen im Notfall per Knopfdruck schnell Hilfe rufen können; die Pflegekasse bezuschusst es bei Pflegegrad.

HilfsmittelSicherheit

Was bedeutet Hausnotruf?

Allein zu Hause zu leben gibt Selbstständigkeit, birgt aber ein Risiko: Was passiert, wenn man stürzt oder sich plötzlich unwohl fühlt und das Telefon nicht erreichbar ist? Der Hausnotruf schließt genau diese Lücke und gibt Sicherheit, sowohl den Betroffenen als auch ihren Angehörigen.

Das System besteht aus einem kleinen Sender, der als Armband oder Kette am Körper getragen wird, und einer Basisstation in der Wohnung. Im Notfall genügt ein Knopfdruck. Die Verbindung läuft zu einer rund um die Uhr besetzten Notrufzentrale, die sich meldet, die Lage einschätzt und je nach Situation Angehörige, einen Pflegedienst oder den Rettungsdienst verständigt.

Wer zahlt den Hausnotruf?

Liegt ein anerkannter Pflegegrad vor und lebt die Person allein oder ist tagsüber häufig ohne Begleitung, beteiligt sich die Pflegekasse an den Kosten. Üblich ist ein monatlicher Zuschuss zu der Grundgebühr für das Gerät und die Bereitschaft der Notrufzentrale. Den Antrag stellen Sie bei der Pflegekasse, oft mit Unterstützung des Anbieters.

Der Hausnotruf zählt zu den technischen Hilfen, die das Leben zu Hause sicherer machen, ähnlich wie andere Pflegehilfsmittel. Er lässt sich gut mit baulichen Anpassungen kombinieren, etwa mit den wohnumfeldverbessernden Maßnahmen wie einem barrierefreien Bad. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass Menschen länger sicher in den eigenen vier Wänden bleiben können.

Die genauen Zuschüsse und Voraussetzungen klären Sie am besten direkt mit Ihrer Pflegekasse (Stand 2025/2026, ohne Gewähr).

Fragen zu „Hausnotruf"?

Wir beraten Sie gerne persönlich und unverbindlich, telefonisch oder bei einem Erstgespräch.