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Expertenstandards (DNQP)

Kurz erklärt

Expertenstandards sind bundesweit gültige Vorgaben des DNQP für gute Pflege, etwa zu Dekubitus, Schmerzen oder Sturzvermeidung.

QualitätPflegestandards

Was bedeutet Expertenstandards?

Gute Pflege soll überall verlässlich und nachvollziehbar sein, unabhängig davon, welcher Dienst sie erbringt. Die Expertenstandards legen dafür den fachlichen Rahmen fest. Erarbeitet werden sie vom Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege, kurz DNQP, gemeinsam mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis.

Jeder Standard behandelt ein wichtiges Pflegethema und beschreibt, was nach dem aktuellen Stand des Wissens getan werden sollte. Dazu gehören etwa die Vermeidung von Druckgeschwüren (Dekubitus), das Schmerzmanagement, die Sturzprophylaxe, die Förderung der Harnkontinenz oder die Versorgung chronischer Wunden. Pflegedienste und Einrichtungen sind verpflichtet, sich an diesen Vorgaben zu orientieren.

Warum sind Expertenstandards für Sie wichtig?

Für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen sind die Standards eine Art Qualitätsversprechen. Sie sorgen dafür, dass nicht aus dem Bauch heraus gepflegt wird, sondern nach überprüften, einheitlichen Maßstäben. So lässt sich zum Beispiel ein Druckgeschwür durch regelmäßige Lagerung und Hautbeobachtung oft schon im Ansatz verhindern.

In der täglichen Arbeit fließen die Standards in die Pflegeplanung und in die Schulung der Mitarbeitenden ein. Ob sie eingehalten werden, zeigt sich unter anderem bei der Pflegevisite und bei der externen Qualitätsprüfung durch den Medizinischen Dienst. Auch eine durchgängige Betreuung durch eine feste Bezugsperson, wie bei der Bezugspflege, trägt dazu bei, dass diese Vorgaben im Alltag tatsächlich umgesetzt werden.

So entsteht eine Pflege, die sich an klaren fachlichen Maßstäben messen lässt und Ihnen Sicherheit gibt.

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